Deutschland-Polen - Ruth und Werni

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Deutschland-Polen

Aktuell
Eine Reise ins Land der tausend Seen

Das Ziel unserer Wohnwagenreise ist der Norden von Polen. Nach dem Besuch der Lüneburger Heide und einem Abstecher zu unseren Freunden in Hamburg, fahren wir nach Stettin. Dann geht es weiter nordwärts nach Międzydroje auf der Insel Wollin und der Ostseeküste entlang nach Leba. Hier wandern wir zur Lącka Góra Düne im slowinzischen Nationalpark und fahren mit dem Velo auf Sandpisten zum Leuchtturm in Stilo. Nach dem Besuch der wunderschönen Stadt Danzig, fahren wir weiter nach Elbląg. Von hier aus unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem historischen Elbląskakanal und besuchen die Festung Malbork. In Giżycko sind wir mitten in der masurischen Seenlandschaft und unternehmen verschiedene Ausflüge. Heimwärts geht es dann über Toruń, der Geburtsstadt von Niklaus Kopernikus mit einem interessanten Museum. Am Helenesee bei Frankfurt an der Oder bleiben wir sechs Tage und unternehmen einige Velotouren oder relaxen auf dem schönen Campingplatz mitten in einem Föhrenwald. Auf der Rückfahrt besuchen wir noch die interessanten Städte Lutherstadt Wittenberg und Nürnberg.  

Highlights

Fast wie in Namibia
Von Leba aus unternehmen wir eine Tour in den Slowinzischen Nationalpark. Mit dem Velo radeln wir durch einen wunderbaren, naturbelassenen Föhrenwald bis wir nicht mehr weiterkommen und im Sand stecken bleiben. Jetzt sind wir am Fuss der Lącka Góra Düne. Der Aufstieg auf den 50 Meter hohen Sandhügel ist recht anstrengend. Oben werden wir aber mit einem fantastischen Ausblick belohnt. Weisse Sandberge, soweit das Auge reicht. Wir wandern über diese grossartige Dünenlandschaft und geniessen den Ausblick auf den Lebsko See und auf die Ostsee. Wir wandern hinunter bis ans Meer, kehren aber wieder über die Düne zurück. Auf dem Rückweg kommen wir durch einen abgestorbenen Wald. Nicht zuletzt auch wegen der Hitze erinnert uns diese Landschaft an das Dead Vlei in Namibia.

Elbląski Kanal
Ein Taxi bringt uns zur Schiffanlegestelle nach Buczyniec. Bald können wir einsteigen und unser Schiff wird auf einen Wagen aufgebockt und auf Schienen über die erste Gleitbahn hinuntergelassen. Das funktioniert ähnlich wie bei unseren Standseilbahnen. Die Drahtseile werden hier mit grossen Wasserrädern angetrieben. So fährt unser Schiff einfach im Trockenen über eine Wiese. Diese Anlage ist einmalig in Europa und wird nicht umsonst als technisches Denkmal der Wasserbaukunst bezeichnet. Wir passieren fünf solche geneigten Ebenen. So überwinden wir insgesamt 90 Höhenmeter. Das Interesse vom Aufbocken und Abseilen nimmt allerdings von Anlage zu Anlage ab. Dafür geniessen wir die schöne Landschaft. Der Kanal mündet bald in einen See. Das verändert die Landschaft und wir werden wieder etwas aufgeweckt. Dieser See hat viele Seerosenfelder und schöne Schilfbänke, wo unzählige Möwen, Enten und Blesshühner nisten. Weil es jetzt schon 18 Uhr ist, strahlt alles in einem schönen Abendlicht.

Luther Panorama
Wir entschliessen uns zwei Tage in der Lutherstadt Wittenberg zu bleiben. So Haben wir genügend Zeit um auch das Asisi-Panorama «Luther 1517» zu besuchen. Von einem Podest aus können wir das ganze 75 Meter lange und 15 Meter hohe Bild überblicken. Es zeigt Wittenberg zur Zeit als Martin Luther seine 95 Thesen veröffentlichte. Per Audioguide werden uns die einzelnen Bildausschnitte erklärt und wir bekommen einen guten Einblick in das Leben vor 500 Jahren. Die einzelnen Szenen werden abwechslungsweise beleuchtet und hervorgehoben. Es werden auch die Tageszeiten vom Erwachen des Tages, bis zur Nacht simuliert. Wir schauen lange und sind ganz fasziniert von dieser grossartigen Show.
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